
© Christoph Ruhland
Die Sonne strahlt binnen einer halben Stunde die Energiemenge auf die äußere Erdatmosphäre ab, die die Weltbevölkerung derzeit jährlich verbraucht. Bezogen auf die jährliche Sonneneinstrahlung liegt der Primärenenergieverbrauch der Erdbevölkerung somit zur Zeit gerade mal bei 0,1 Promille. Genutzt wird das Kraftwerk Sonne allerdings kaum.
Wir leben von einem in Jahrmillionen angesammelten Vorrat an fossilen Brennstoffen, wie z. B. Erdgas, Erdöl und Kohle, den wir in Begriff sind in wenigen Jahrzehnten zu verheizen. Weltweit verbraucht die Menschheit während eines Jahres soviel an fossilen Brennstoffen, wie erdgeschichtlich innerhalb eines Zeitraumes von 500.000 Jahren gespeichert wurden. Die Strahlung der Sonne dagegen ist unerschöpflich. Die Sonnenenergiemenge, die jährlich auf unsere Erde gestrahlt wird, ist 5.000 mal größer als der gesamte Weltenergiebedarf. Darum lohnt es sich, nach Möglichkeiten zu suchen, wenigstens den Teil unserer Energieprobleme mit diesem verschwenderischen Angebot zu lösen, der mit der Zeit des günstigen Sonnenscheinangebots zusammenfällt.
Man unterscheidet die Solartechniken in Solarthermie (zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung) und Photovoltaik (für die Stromerzeugung).