SOLARTHERMIE

Sonnenstrahlung

Die Sonnenstrahlung

Die extraterrestische Solar-Strahlung beträgt ca. 1300 W/m², davon erreichen in unseren Breiten maximal 1000 W/m² unter guten Bedingungen die Erdoberfäche. Diese Globalstrahlung ist die Summe der direkten und diffusen Strahlung.

Unter direkter Strahlung versteht man den Teil des Sonnenscheins, der ohne Streuung auf die Erdoberfläche fällt. Häufigkeit und Dauer sind für die Solartechnik maßgebende Werte.

Diffuse Strahlung entsteht dadurch dass ein Teil der direkten Strahlung beim Durchdringen der Atmosphäre auf verschiedene atmosphärische Schwebeteilchen trifft und gestreut wird. Die Streuung erfolgt in unterschiedliche, vorher nicht bestimmbare Richtungen, so dass die Einstrahlung aus allen Richtungen des Raumes erfolgt. Die diffuse Strahlung ist unterschiedlich verteilt und in jedem Fall schwächer als die direkte Strahlung; sie kann aber dennoch wärmetechnisch genutzt werden.

Globalstrahlung = Direkte Strahlung + Diffuse Strahlung.
Die Globalstrahlung für eine bestimmte Fläche ist abhängig von der räumlichen Lage dieser Fläche gegenüber den einfallenden Sonnenstrahlen. Schließlich trägt neben der Globalstrahlung auch noch die Reflektionsstrahlung von nahestehenden Gebäuden, Bäumen und vom Erdboden ihren Anteil zur Energiegewinnung bei.


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